Die Hütten

Die Hütten
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Welche Hütten gibt es im Wettersteingebirge?

Im Wettersteingebirge liegen einge sehr bekannte Hütten. Sie sind meist im Besitz des deutschen oder österreichischen Alpenvereins und dienen als Schutzhütte zum Einkehren und teils auch zum Übernachten am Berg für alpine Touren. Zu den bekanntesten Hütten im Wetterstein gehört natürlich das Münchner Haus (2959 m) auf der Zugspitze, es ist die höchstgelegene Hütte im Wettersteingebirge und wohl auch sonst die höchste Hütte in den Alpen.

Münchner Haus und echte Berghütten

Man kommt mit der Bergbahn von Tirol und Bayern hinauf – dementsprechend überlaufen ist die Hütte. Sie ist wohl eher als Gasthof am Berg zu bezeichnen. Mehr Hüttenflair findest du rund um das Münchner Haus hier: In der näheren Umgebung befinden sich auf dem Weg zur Zugspitze die Meilerhütte (2366 m) und die Knorrhütte (2052 m), die Höllentalangerhütte (1379 m), die Reintalangerhütte (1366 m), die Höllentaleingangshütte (1045 m). Diese Hütten sind prädestiniert für die Besteigung der Zugspitze.
Für einen Ausflug in die Berge mit dem Lift eignet sich das Kreuzeckhaus (1652 m).

Gemütliche Hütten im Wettersteingebirge

Das ist die Korbinianhütte in Mittenwald mit dem Wettersteingebirge
So schön winterlich ist es auf der Wettersteinhütte oberhalb vom Gaistal in Leutasch

Das Schachenhaus im Wettersteingebirge

Neben diesen Alpenvereinshütten gibt es weitere private und zugleich bewirtschaftete Hütten im Wettersteingebirge. Landschaftlich und auch kulturell lohnt sich eine Tour auf das bekannte Schachenhaus (1866 m). Es ist eigentlich gebaut worden, um den König Ludwig im benachbarten Schachenschloss zu versorgen. Heute übernachten im Schachenhaus Mountainbiker und Wanderer im Sommer, das Schloss auf dem Berg kann man nebenan besichtigen – es lohnt sich.

Die Korbinianhütte in Mittenwald

Weiter im Süden gibt es oberhalb von Mittenwald die Korbinianhütte (1200 m) mit einer traumhaften Sicht auf das Karwendelgebirge. Eine Einkehr ist hier ganzjährig möglich – das bieten nur wenige Hütten im Wetterstein. Das Essen hier oben ist sehr gut und reichlich – und du hast echt einen wahnsinnig schönen Blick auf das Karwendel!

Die Hütten im Gaistal

Noch weiter im Süden auf der anderen Seite des Wettersteingebirge (hier ist auch die Grenze nach Tirol) erreichst du vom wunderschönen Gaistal in Leutasch die 2011 neu errichtete Rotmoosalm (2030 m),  die Wettersteinhütte (1717 m), die Wangalm (1753 m), die Hämmermoosalm (1417 m) und die Gaistalalm (1379 m). Wenn du mit dem Mountainbike durch das Gaistal auf den Sattel fährst, kommst du auf der Ehrwalder Alm heraus. Hier ist im Winter ein Skigebiet.  Die Hütten und Almen im Gaistal gefallen mir sehr gut. Besonders die ganzjährig geöffnete Wettersteinhütte lohnt sich. Nach rund 600 Metern Aufstieg hast du auf der sonnigen Terrasse einen tollen Ausblick und eine urige Hütte zum Einkehren.

Mehr Informationen habe ich zu diesen Hütten im Wettersteingebirge:

– die Rauthhütte: Ideale Lage für kleinere Touren, im Sommer und Winter geöffnet.
—> so schaut es auf der Rauthhütte aus.
– die Wettersteinhütte: Urige Hütte mit kleinem Gastbetrieb, im Sommer und Winter offen.
—> das ist die urige Wettersteinhütte.
– nur im Sommer ist das Schachenhaus zugänglich. König Ludwig II ließ es bauen:
—> so kommst du auf das Schachenhaus.
– die Gaistalalm: Wunderschön gelegen im ruhigen Gaistal zwischen Leutasch und Ehrwald.
—> das ist die Gaistalalm.
– das Münchner Haus: Am höchsten Berg Deutschlands, auf der Zugspitze. Überlaufen.
—> das ist das Münchner Haus.