Die Wettersteinhütte in Leutasch

Die Wettersteinhütte in Leutasch
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Die Wettersteinhütte
Eine wirklich romantische Hütte im Wettersteingebirge ist die gleichnamige Wettersteinhütte. Und das Gute ist, sie hat im Sommer und im Winter offen. Zudem ist sie gut und relativ leicht zu erreichen. Auch der technisch nicht so versierte Berggeher findet schöne Touren zur Hütte und von der Hütte aus weiter und erlebt eine wunderschöne fast unberührte Naturlandschaft. Von der Hütte aus hat man ein wunderschönes Panorama auf das Karwendel und das Mieminger Gebirge, bei guter Sicht auch in Richtung Alpenhauptkamm. Dazu lässt man sich am besten auf der schönen Panoramaterasse nieder und genießt bei gutem Essen die Aussicht. Rund um die Hütte und in der Hütte hat die Wirtin Beate alles sehr liebevoll dekoriert. Ein tolles Flair an einem tollen Ort. Hinter der Hütte ragen die Spitzen des Wettersteingebirges auf, die auf dieser Seite nur über Wandersteige zu erreichen sind. Keine Liftanlagen durscheiden hier die Landschaft. Für Kinder gibt es einen kleinen Spielplatz und auch Hunde sind herzlich willkommen. Die Hütte bietet 35 Personen Platz zum übernachten, ideal also für kleine Familien- oder Firmenfeiern. Besonders beliebt bei den Gästen ist der Kaiserschmarrn, aber auch gute deftige Hüttenkost steht auf der Karte.
Die Hütte hat im Sommer und Herbst die ganze Woche geöffnet, im Winter ist am Montag Ruhetag.

Wie kommt man zur Wettersteinhütte?
Der Talort ist Leutasch in der Nähe von Seefeld in Tirol. Von Deutschland fährt man über Mittenwald direkt nach Leutasch. In Leutasch folgt man der Beschilderung ins Gasital. Von hier aus habt ihr mehrere Möglichkiten zur Wettersteinhütte zu wandern.

Wanderung von Parkplatz P2 „Stupfer“
Direkt gegenüber dem Parkplatz „Stupfer“ führt das Schild „Wettersteinhütte“ in den Bergwald hinauf. Der Weg geht erst ein paar Minuten eher flach, bevor er nach rechts abbiegt und steiler wird. Aber nur für ungefähr 15-10 Minuten, dann führt der Weg auf die Forstststarße und die Beschilderung Weg Nr. 9. Hier geht es nun mäßig steil, relativ gleichmäßig in einigen Kurven den Berg hinauf. Nach etwas mehr als der Weghälfte kann man links einem Bergpfad folgen. Er ist ebenfalls ausgeschildert. Dort geht es etwas steiler bergan als auf dem Forstweg, ist aber für einige Wanderer etwas abwechlungsreicher. Natürlich kann man auch dem Forstweg weiter folgen. Beide Wege führen zum Ziel. Insgesamt hat man 500 Höhenmeter zu bewältigen, dafür braucht man ca. 1 1/2 Stunden. Die Wanderung ist mit ein wenig Kondition gut zu bewältigen und auch mit Kindern sehr gut zu schaffen. Oben wartet neben der Hütte auch ein herrlich kristallklarer Gebirgsbach zum ausruhen und Kraft tanken. Die Kinder lädt er natürlich zum spielen ein.

Wanderung vom Parkplatz „Salzbach“
Diese Wanderung dauert etwas länger als die erst beschriebene. Man geht etwa 2 Stunden. Dafür kommt man unterwegs noch an der Hämmermoosalm vorbei. Diese liegt auf schönen Almwiesen mit ebenfalls herrlicher Sicht auf die Berge. Vom Parkplatz gibt es hier noch mal verschiedene Möglichkeiten. Man kann entweder direkt dem Wandersteig am Salzbach entlang folgen, kommt aber dann nicht an der Hämmermossalm vorbei, sondern wandert direkt zur Wettersteinhütte. Dieser Weg ist ein wenig steil, aber nicht schwierig. Oder man folgt der Schilderung „Ganghoferweg“. Auch hier ist das erste Stück Weg ein wenig steil, aber unschwierig. Nach einer guten halben Stunde erreicht man die Hämmermoosalm. Wer es ganz gemütlich angehen lassen will, folgt vom Parkplatz aus der Forststraße. Diese führt einen erst noch ein Stück ins Tal hinein, bevor es zur Alm hinaufgeht. Wegverlängerung etwa 15 Minuten. Von der Hämmermoosalm folgt man dem Weg Nr. 41 zur Wettersteinhütte. Erst noch breiter, schließlich nach Überquerung des Salzbaches ein Bergwanderweg.Auch diese Tour ist nicht sehr schwierg zu gehen. Wer die Abwechslung liebt, steigt vom Parkplatz „Stupfer“ auf und geht über die „Hämmermoosalm“ retour. Vom Parkplatz „Salzbach“ führt ein gemütlicher Weg zurück an der Leutascher Ache zurück.

Die Wettersteinhütte im Winter
Im Winter ist die Wettersteinhütte ebenfalls gut erreichbar. Man geht den oben beschriebnen Weg vom Parkplatz „Stupfer“ im Gaistal. Wer es runter gerne rasant mag, nimmt den Rodel mit. Im Winter dauert es immer etwas länger bis man ankommt, statt eineinhalb Stunden, geht man etwa 2 Stunden bis zur Hütte. Das Gaistal ist im Winter sehr schneesicher und wunderschön. Ein richtiges Wintermärchen. Die Landschaft bietet abseits vom Wintermassentoursimus eine herrliche Kulisse. Das knirschende Geräusch der Schuhe beim wandern, die gute Luft und die schöne Natur ist für Alle ein wunderschönes Erlebnis. Die Steilstücke im Wegverlauf können im Winter etwas anstengender sein, eventuell helfen Spikes, die man sich unter die Schuhe schnallt. Für Familien sollten die Kinder etwas größer und ausdauernder sein, Winterwandern fordert generell mehr Karft als im Sommer.

Touren von der Hütte ins Wettersteingebirge
Zur Gehrenspitze:
Herrliche Tour für geübte Wanderer auf die 2367m hoch gelegene Gehrenspitze. Von der Wettersteinhütte geht man etwa 2 bis 2 1/2 Stunden. An der Wangalm vorbei über das Scharnitzjoch und die Erinnerungshütte, schließlich hinauf auf den Gipfel. Das letzte Wegstück ist doch schon recht alpin und nur für geübte Bergwandere zu gehen. Natürlich dafür mit einer grandiosen Aussicht.

Zur Rotmoosalm:
Unschwierige Wanderung unter den Gipfeln des Wettersteingebierges entlang. Da man oberhalb der Baumgrenze unterwegs ist, hat man auf der ganzen Tour natürlich tolle Ausblicke. In etwa 2 1/2 Stunden erreicht man in wunderschöner Kulisse über den Schönberg (2142m) die Rotmoosalm. Die Hütte wurde erst 2011 wieder neu errichtet und bietet auch Übernachtungsmöglichkeiten.